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Was hat der „Synodale Weg“ der katholischen Kirche in Deutschland gebracht? Nichts, sagen einige; nichts als Frust und enttäuschte Hoffnungen, werden andere sagen. Und manche finden, das Einzige, was wirklich dabei herauskam, ist ein neues Gremium, in dem die immer gleichen Engagierten Pläne schmieden und Papiere schreiben können, wie die Kirche ihrer Meinung aussehen sollte,…
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Hier ein Interview mit dem norwegischen Bischof Eric Varden, das ich für wirklich hörenswert halte: https://communio-podcast.podigee.io/23-was-kommt-nach-der-saekularisierung-bischof-varden#t=1289
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Vor etwas mehr als 30 Jahren veröffentlichte Papst Johannes Paul II. seine Enzyklika „Evangelium Vitae“ (Das Evangelium vom Leben), ein Lehrschreiben, das selbst unter frommen Katholiken heute nur noch wenige kennen dürften (1). Doch es ist aktueller denn je. Nicht nur wegen seines klaren Plädoyers für die Unantastbarkeit des menschlichen Lebens, insbesondere an seinem Beginn.…
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„Warum sollte gerade Gott humorlos sein, er, der so tief ins Menschenherz sieht, der die ganze Welt mit seinem Erbarmen umgibt? Darum müßte – so denke ich – in unserer Gottbeziehung auch der Humor seinen Platz haben. Auch darin wäre Abraham, dieses Urbild unseres Glaubens, ein Vorbild. Die Bibel erzählt vom Lachen Abrahams: „Weiter sprach…
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„Das Menschenleid stellt uns dem schwierigsten Problem des Denkens entgegen. Bei dem Versuch, die Frage des Leides zu beantworten, entscheidet sich, ob das menschliche Leben, ja das Leben überhaupt einen Sinn hat. Noch mehr: Von der Antwort hängt für viele ab, ob es einen Gott gibt, und wenn es ihn gibt, ob er ein großer,…
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»Von solcher Art ist die verworrene Natur des menschlichen Herzens.«(Alessandro Manzoni, I Promessi Sposi, Bd. I, Kap. 10) „Im Gegensatz zur Bedingtheit des Menschen, über die wir, wenn auch noch so unzureichende, Aussagen machen können, scheint das Problem des Wesens des Menschen, das Augustinische quaestio mihi factus sum – »ich bin mir selbst zu einer…
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Wir leben in wirren Zeiten. Schlechtes wird für gut ausgegeben, Lüge für Wahrheit, Fake ist in Mode; Maßstäbe, die früher selbstverständlich galten, werden – nonchalant – aufgegeben. Das spüren wir nicht nur in den politischen Ereignissen. Was sollen wir noch glauben? Diese Frage rührt an Fundamente unseres Selbstverständnisses ebenso wie unserer Orientierung im Alltag. Sie…
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„Man kann verzweifelt oder wehmütig dabei werden, wenn man so [beim Jahreswechsel] merkt, wie wieder ein Stück des irdischen Lebens unwiderruflich vergangen ist. Aber die Zeit eilt Gott und seiner Ewigkeit entgegen, nicht der Vergangenheit und dem Untergang“ (Karl Rahner: Das große Kirchenjahr, 1992, S. 135)
